Spenden in den laufenden Haushalt


Die Finanzierung der bürger:sinn:stiftung erfolgt unter anderem durch Spenden in den laufenden Haushalt. Solche Spenden bilden gerade in der Aufbauphase der Stiftung eine sehr wichtige Finanzierungsquelle, da sie unmittelbar für die laufenden Aufgaben der Stiftung eingesetzt werden können. Spenden zur Förderung der gemeinnützigen Arbeit der bürger:sinn:stiftung können von Privatpersonen bis zur Höhe von 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Überschreiten die Zuwendungen diesen Höchstbetrag oder können sie im Jahr der Zuwendung nicht berücksichtigt werden, so können sie in den folgenden Veranlagungszeiträumen als Sonderausgaben abgezogen werden.

Auch Zuwendungen von Unternehmen sind steuerlich begünstigt, und sie mindern neben der Einkommenssteuer bzw. Körperschaftssteuer auch die Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer so dass eine gewerbesteuerliche Entlastung hinzukommt.

Durch die steuerlich optimierende Gestaltung von Stiftungen in das Grundstockvermögen oder von Spenden in den laufenden Haushalt der bürger:sinn:stiftung können Stifter und Spender erheblich mehr als das von Ihnen eingesetzte Eigenkapital für gemeinnützige Zwecke mobilisieren. Durch die Kumulation von Einkommens- und Erbschaftssteuervorteilen ergeben sich oftmals Steuerersparnisse von mehr als 50% des eingesetzten Eigenkapitals. Bei einem Eigenkapitaleinsatz in Höhe von z.B. € 500,– zugunsten der Stiftung gibt das Finanzamt mitunter mehr als € 500,– dazu.

So können – mit voller Zustimmung des Gesetzgebers – Finanzmittel aus den allzu oft defizitären Verwertungsprozessen des Staates in gute Projekte des gemeinnützigen Sektors umgeleitet werden, in denen sie sinnvoll und effizient wirken können.