Unternehmensbildung - Bildungsunternehmen


Die bürger:sinn:company (b:s:c) ist eine Unternehmensbildung von Schülern, Schülerinnen und Studierenden, die ihre Fähigkeiten in verschiedenen Geschäftsfeldern einsetzen, um unter realen Marktbedingungen gesellschaftlich sinnvolle Werte zu schaffen.


Die b:s:c ist gleichzeitig ein Bildungsunternehmen, eine Lehr- und Lernstätte. Sozialökonomische Grundlagen und wirtschaftliche Zusammenhänge werden erarbeitet und durch das eigenständige unternehmerische Handeln praktisch angewendet und überprüft.

UNTERNEHMUNG DER b:s:s

Initiatorin der b:s:c ist die bürger:sinn:stiftung, die das Projekt 2007 ins Leben rief. Schüler/innen, Studierende und Mentoren wurden von der Stiftung eingeladen und machten sich mit der Idee „einer Unternehmensbildung, die bildet“ vertraut. Die hohe Motivation der Beteiligten ermöglichte eine rasche Entwicklung des Konzeptes.

Als Bildungsprojekt der bürger:sinn:stiftung folgt das Unternehmen den inhaltlichen Ansprüchen und Zielen der Stiftung. Die Qualität der Ausbildung und der Unternehmensführung wird durch fortlaufende Erfolgskontrollen gesichert.

 

Das b:s:c-Team und seine Mentoren bei der wöchentlichen Sitzung    Foto Erik Hinz
Das b:s:c-Team und seine Mentoren bei der wöchentlichen Sitzung Foto: Erik Hinz

Der wirtschaftliche Erfolg ist ein wichtiger Maßstab für das Unternehmen, aber eben nur einer, denn auch die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen, die die jungen Menschen durch ihr Engagement für die bürger:sinn:company sammeln, sind ein sehr wichtiger Aspekt des Projektes. Der Bildungsprozess findet unter Berücksichtigung von realen Marktbedingungen statt, so dass die Lernprozesse immer wirklichkeitsnah und lebendig verlaufen.

Die bürger:sinn:company vereint also die Ideen eines Wirtschaftsbetriebes und einer dynamischen Lehr- und Lernstätte. Diese Symbiose nutzt:

  • den beteiligten Jugendlichen selbst, da sie durch selbstständiges unternehmerisches Handeln die Möglichkeit haben, wichtige sozialökonomische Qualifikationen zu erwerben und gleichzeitig wirkliche gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,

  • der Trägerin des Unternehmens, der bürger:sinn:stiftung, da die erwirtschafteten Überschüsse den gemeinnützigen Zwecken der Stiftung zugute kommen.

  • der Allgemeinheit, da nur solche Waren und Dienstleistungen entwickelt und vermarktet werden, die einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft bilden.